Ich hatte das Nokia 8.3 5G in der Hand. Das ist mein erster Eindruck

Nokia 2.4, Nokia 3.4 und das Nokia 8.3 5G

Eigentlich hätte das Nokia 8.3 5G bereits im Frühling 2020 erscheinen sollen – pünktlich zum Start des neuen James-Bond-Filmes Keine Zeit zu sterben. Nokia hatte sich beim Film eingekauft, womit das 8.3 zum offiziellen Bond-Gadget wurde. Leider ist dann für Nokia so einiges schief gelaufen: James Bond 25 wurde wegen Corona auf den November verschoben. Nokia musste das Release des 8.3 wohl oder übel ebenfalls verschieben – ansonsten hätte Bond im November 2020 ein Handy benutzt, das schon ein halbes Jahr auf dem Buckel hat.

Nun ist es Oktober und das Nokia 8.3 5G ist endlich da. Blöd nur, dass Universal Pictures James Bond 25 nun ein weiteres Mal verschoben hat. Was das genau für das Nokia 8.3, respektive für die teure Werbekampagne bedeutet, die jetzt mehr oder weniger für die Katz war? Ich wüsste es gerne. Ein Zurück gibt es nicht mehr, das Nokia 8.3 steht in den Verkaufsregalen und daher habe ich auch bereits ein Testexemplar erhalten.

Das Nokia 8.3 5G im Hands-On
Viele neue Handys von Nokia. Von oben im Uhrzeigersinn: Nokia 8.3 5G, Nokia 3.4, Nokia 2.4 und ein weiteres Nokia 3.4.

Bereits am 22. September lud Nokia zu einem Vorstellungs-Event ein, bei dem gleich drei neue Geräte angekündigt wurden: das Nokia 8.3 5G, das Nokia 3.4 und das Nokia 2.4. Die beiden letzteren siedeln sich im Einsteigersegment ein und kosten weniger als 200 Franken. Diese beiden Geräte werde ich auch testen können, allerdings dauert es noch einen Moment, bis ich sie erhalte.

Der erste Eindruck des Nokia 8.3 5G? Was für ein Brummer!

Auf den Test für das Nokia 8.3 müsst ihr noch einen Moment warten. Allerdings möchte ich euch bereits meinen ersten Eindruck schildern. Und wenn ich ehrlich bin, ist das vor allem etwas: Wow, ist das Ding riesig – und schwer. Klar, das Nokia kommt mit einem 6,81-Zoll-Bildschirm daher, das ist nicht wenig. Allerdings können auch andere Geräte mit solchen Diagonalen aufwarten und diese sind weitaus kompakter. Das beste Beispiel dafür ist das LG Velvet: Trotz der 6,8 Zoll Bildschirmdiagonale ist das Handy extrem kompakt, fühlt sich toll in der Hand an und ist nur 180 Gramm schwer. Und das Nokia 8.3? Nun, es fühlt sich eher wuchtig, fast schon etwas klobig an und ist 220 Gramm schwer. Ein Gewichtsunterschied von 40 Gramm sind bei Smartphones Welten!

Die Farbeffekte auf der Rückseite sind dem Polarlicht nachempfunden und sehen wirklich schön aus. Nur, sie zu fotografieren ist praktisch unmöglich, weil alles so spiegelt.

Vergleicht man die Masse der beiden Handys, merkt man schnell: Das Nokia 8.3 5G ist rund vier Millimeter breiter und höher als das LG Velvet. Klingt nach wenig, macht aber einiges aus. Auch, dass Nokia auf abgerundete Kanten verzichtet, lässt das Gerät etwas klobiger wirken. Dass das Display auf der Vorderseite nicht abgerundet ist, begrüsse ich eigentlich, aber die Rückseite hätte man schon etwas anders gestalten können. Da hoffe ich doch, dass sich die Leaks des Nokia 7.3 bewahrheiten, denn diese sehen sehr vielversprechend aus.

Jetzt müssten die inneren Werte punkten

Es ist immer etwas schade, wenn ich sowas über ein Handy schreiben muss – vor allem, wenn mir die Marke eigentlich sympathisch ist. Aber natürlich möchte ich auch möglichst objektiv sein. Nun bleibt zu hoffen, dass Nokia bei der Kamera punkten kann. In der Vergangenheit hat mich in diesem Bereich noch kein Nokia-Handy restlos überzeugt. Zwar sind die Kameras von Nokia nicht schlecht, aber irgendwo hapert es leider immer: Beim Nokia 9 war es die Fünffachlinse, die die Software ins Schwitzen brachte, beim Nokia 7.2 schlechtes Licht und beim kürzlich getesteten Nokia 5.3 der Makromodus.

Nokia 7.2 Rückseite Kritik
Trotz allem: Das Nokia 7.2 ist für mich noch immer eines der optisch hübschesten Handys – zumindest auf der Rückseite.

Die Kamera des 8.3 finde ich auf den ersten Blick vor allem spannend, da es sogenannte Zeiss-Effekte gibt. Mit denen kann man unter anderem Lens Flares simulieren oder auch eine anamorphe Linse. Das sind alles Dinge, die sonst vor allem bei Kinoproduktionen zum Einsatz kommen. Entsprechend spricht Nokia auch von Cinematic Effects. Natürlich wird das alles via Software gelöst, von daher bin ich noch etwas skeptisch, wie gut das funktioniert. Spannend wird es auf jeden Fall.

Den Ausführlichen Testbericht gibt es, sobald ich die Kamera ausführlich genug getestet habe.

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